Linux im Alltag

Linux Mint: Ein vertrauter Einstieg für Windows-Umsteiger

Ein Anwendungsmenü, eine Leiste für offene Fenster und eine übersichtliche Dateiverwaltung: Linux Mint macht Windows-Umsteigern vieles leicht. So lernen Sie Ihren künftigen Arbeitsplatz kennen.

Vieles kommt Ihnen bekannt vor

Wer Windows gewohnt ist, findet sich auf der Cinnamon-Oberfläche von Linux Mint oft schnell zurecht. Programme öffnen Sie über ein Menü, laufende Anwendungen sehen Sie in einer Leiste, und Ihre Dateien verwalten Sie in Ordnern. Fenster lassen sich wie gewohnt verschieben, vergrößern und schließen.

Sie lernen eine neue Arbeitsumgebung kennen und können dabei an viele vertraute Handgriffe anknüpfen. Das macht Linux Mint zu einem guten Ausgangspunkt, wenn Sie Linux für Ihren Betrieb entdecken möchten.

Was Linux Mint eigentlich ist

Linux Mint ist ein Betriebssystem für Notebooks und Arbeitsplatzrechner. Eine solche Zusammenstellung aus Linux, einer Bedienoberfläche und Anwendungen nennt man Distribution. Sie erhalten damit eine Arbeitsumgebung, in der Sie Programme starten, Geräte nutzen und Ihre Dokumente bearbeiten können.

Mint gibt es unter anderem mit den Oberflächen Cinnamon, MATE und Xfce. Für einen ersten Blick ist Cinnamon eine naheliegende Wahl: Auch die offizielle Installationsanleitung empfiehlt diese Ausgabe, wenn Sie noch keine bevorzugte Oberfläche haben. Sie verbindet eine vertraute Anordnung mit vielen Einstellungsmöglichkeiten.

Der Büroalltag bleibt im Mittelpunkt

Für den Einstieg sind die Aufgaben interessant, die Sie ohnehin täglich erledigen:

Sie müssen diese Möglichkeiten nicht alle auf einmal kennenlernen. Beginnen Sie beispielsweise mit dem Browser und einem typischen Dokument. So wird aus der allgemeinen Frage nach Linux schnell ein konkreter Eindruck vom eigenen Arbeitsplatz.

Erst ausprobieren, dann entscheiden

Linux Mint lässt sich von einem vorbereiteten USB-Stick starten. Dabei erscheint ein nutzbarer Desktop, ohne dass Sie Mint sofort auf dem Rechner installieren müssen. Für diesen ersten Einblick starten Sie die Live-Umgebung und öffnen den Installer zunächst nicht.

Probieren Sie ein paar vertraute Handgriffe aus: das Menü öffnen, den Browser starten, ein Fenster anordnen oder ein Beispieldokument ansehen. Die Live-Umgebung kann langsamer reagieren als eine Installation auf der internen SSD; Änderungen bleiben bei einer gewöhnlichen Live-Sitzung nicht dauerhaft erhalten.

Wenn Ihnen die Oberfläche zusagt, können Sie anschließend die Einrichtung Ihres Arbeitsplatzes planen. Vor einer Installation werden die vorhandenen Daten gesichert und die gewünschte Aufteilung des Rechners besprochen.

Den eigenen Einstieg vorbereiten

Beginnen Sie mit den Fragen: Was erledigen Sie täglich, welche Werkzeuge kennen Sie bereits und wie möchten Sie künftig arbeiten? Eine Checkliste hilft beim ersten Überblick. Ein automatischer technischer Einstiegsplan wird von uns vorbereitet. Er soll Ihre Angaben ordnen und konkrete nächste Schritte vorschlagen.

Mit unserem kostenlosen PDF-Startpaket können Sie direkt beginnen. Auf der Linux-Seite finden Sie auch den Ausblick auf den technischen Einstiegsplan. Ein weiteres Praxisbeispiel finden Sie im Beitrag darüber, wie Schleswig-Holstein Linux einführt.

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